Wirkungsnachweis aus der Literatur
NEU
Möglichkeit für Abwechslung und selbstbestimmten Freizeitgestaltung während der Corona-Pandemie
psychosoziales Befinden
Neben der Bedeutung als Rückzugsort wird immer wieder auch die gebotene Abwechslung, welche in den Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Gegensatz zum familiären und schulischen Umfeld erfahren wird, erwähnt. Die Möglichkeiten, neue Erfahrungen zu sammeln und (Frei-)Zeit selbstbestimmt zu gestalten, machen den Ort für junge Menschen attraktiv. Action und Abenteuer sind Beschreibungen, die in diesem Zusammenhang genannt werden. In den GruppendiskussionenIn den Gruppendiskussionen wird häufig über die besondere Bedeutung der jeweils besuchten Jugendzentren oder -häuser in der Corona-Pandemie gesprochen. Betont wird dann die gestiegene Bedeutung der Einrichtung im Kontext der eigenen räumlichen, gestalterischen oder sozialen Belange. Zusätzliche Relevanz erhalten die Einrichtungen für die Jugendlichen in den Lockdowns, weil andere Orte zur Freizeitgestaltung oder zum Treffen mit Peers verschlossen blieben. Beschrieben werden auch die fehlende räumliche Trennung von Schule und zuhause in diesen Zeiten und damit fehlende Abgrenzungsmöglichkeiten der Lebensbereiche. Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit haben gerade unter Corona-Bedingungen für viele Jugendlichen einen Ausweichraum dargestellt.
Beschreibung der Aktivität
Hamburger Jugendzentren in Corona-Zeiten
Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit waren während der Corona-Pandemie wichtige Orte für Jugendliche. In der Erhebung wurden die Perspektiven von jungen Nutzer*innen von 20 Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit aus allen sieben Hamburger Bezirken in den Mittelpunkt gestellt.
Deutschland
Jugendliche zwischen 13 bis 25 Jahren, wobei 71% zwischen 15 und 18 Jahren war
Die Ergebnisse der Gruppendiskussionen stellen den zweiten Teil des Forschungstransferprojektes „Kinder- und Jugendarbeit in Corona-Zeiten“ dar.
teilnehmende Kinder und Jugendliche
Evaluierung der Aktivität
In der Erhebung werden Nutzer*innen von Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in 28 Gruppendiskussionen um die Darlegung ihrer Perspektiven auf die Angebote während der Pandemie gebeten. […] Gruppendiskussionen als qualitative Erhebungsmethode ermöglichen es, verschiedene Sichtweisen der Beteiligten einzufangen und durch im Gesprächsverlauf erzeugte Synergieeffekte einen großflächigen Eindruck der Einschätzungen zu erlangen.
87 Jugendliche aus 20 Einrichtungen
2022.0