Wirkungsnachweis aus der Literatur
NEU
Ermöglichung von Mitgestaltung in den Einrichtungen
Mitsprache und Mitgestaltung
Die befragten jungen Menschen fühlen sich in den Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit größtenteils gut partizipativ eingebunden. Sie sehen und verstehen sich überwiegend als (Mit-)Gestalter*innen der Einrichtungen. Jugendliche berichten von ihrer Beteiligung bei der Planung und Durchführung von Angeboten, der Raumgestaltung oder von Anschaffungen. In Corona-Zeiten geschieht die Beteiligung, indem sie von Mitarbeitenden konkret nach Ideen und Wünschen gefragt werden oder selbsttätig eigene Vorschläge einbringen. Beispielsweise wird eine Ideenbox erwähnt, in die Wünsche als Zettelbotschaften eingeworfen werden können. Seltener wird die eigene Zeitgestaltung in der Einrichtung als Mitbestimmungsmöglichkeit an sich genannt.
Beschreibung der Aktivität
Hamburger Jugendzentren in Corona-Zeiten
Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit waren während der Corona-Pandemie wichtige Orte für Jugendliche. In der Erhebung wurden die Perspektiven von jungen Nutzer*innen von 20 Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit aus allen sieben Hamburger Bezirken in den Mittelpunkt gestellt.
Deutschland
Jugendliche zwischen 13 bis 25 Jahren, wobei 71% zwischen 15 und 18 Jahren war
Die Ergebnisse der Gruppendiskussionen stellen den zweiten Teil des Forschungstransferprojektes „Kinder- und Jugendarbeit in Corona-Zeiten“ dar.
teilnehmende Kinder und Jugendliche
Evaluierung der Aktivität
In der Erhebung werden Nutzer*innen von Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in 28 Gruppendiskussionen um die Darlegung ihrer Perspektiven auf die Angebote während der Pandemie gebeten. […] Gruppendiskussionen als qualitative Erhebungsmethode ermöglichen es, verschiedene Sichtweisen der Beteiligten einzufangen und durch im Gesprächsverlauf erzeugte Synergieeffekte einen großflächigen Eindruck der Einschätzungen zu erlangen.
87 Jugendliche aus 20 Einrichtungen
2022.0